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Wie bin ich zum Ayurveda gekommen?

Ich bin Maria Luisa Harnasch, und ich möchte euch mitnehmen auf meinen ganz eigenen Weg in das ganzheitliche Gesundheitssystem Ayurveda.

Tatsächlich hat Ayurveda mich schon vor rund 30 Jahren zum ersten Mal neugierig gemacht. Damals war mein Ansatz allerdings ein ganz anderer – ich wollte sofort alles verstehen, habe mich direkt in die komplexen Bereiche gestürzt und war schnell überfordert. Es fühlte sich zu groß, zu theoretisch, zu weit weg vom Alltag an. Ich ich verlor schnell das Interesse daran. Aber ganz los gelassen, hat mich Ayurveda nie.

Viele Jahre später kam Ayurveda erneut in mein Leben – diesmal ganz anders, viel sanfter und viel alltagstauglicher. Ich begann mit der Ernährungslehre und dem Verstehen des Stoffwechselprinzips. Noch bevor ich mich mit den Doshas und ihrer Bedeutung beschäftigte, haben mich die einfachen Empfehlungen und kleinen Alltagstipps tief angesprochen.

Sie fühlten sich so klar an, so intuitiv, so selbstverständlich. Und vor allem: leicht umsetzbar. Keine komplizierten Regeln, kein Druck, sondern Impulse, die sich sofort gut anfühlten und mir gezeigt haben, wie wohltuend Ayurveda sein kann, wenn man es Schritt für Schritt in den Alltag holt.

Diese ersten Erfahrungen haben mir den Weg geöffnet – hin zu einem Lebensstil, der Körper, Geist, Herz und Seele gleichermaßen einlädt, wieder in Balance zu kommen.

Was mich besonders faszinierte:

Schon nach kurzer Zeit spürte ich eine Veränderung. Meine Verdauung und mein Hautbild verbesserten sich, ich fühlte mich leichter, nicht aufgebläht, ausgeglichener und ich hatte einfach mehr Energie.

Ayurveda ist eine Einladung, achtsam und typgerecht zu leben mit Raum für Genuss und Flexibilität.

Die 80/20-Regel bringt dieses Prinzip auf den Punkt:

80 % bewusst und 20 % entspannt. Das bedeutet, dass du dich überwiegend – sagen wir zu 80 % – nach ayurvedischen Empfehlungen richtest: typgerechte Ernährung, passende Routinen und ein Lebensstil im Einklang mit deiner Natur (z. B. an vier oder 5 von sieben Tagen). Die restlichen 20 % darfst du dir ganz entspannt und vor allem ohne schlechtes Gewissen gönnen. Ob Spaghetti alla Carbonara, ein leckeres Tiramisù oder ein Gläschen Rotwein – was auch immer es bei dir ist: Du musst NICHT komplett verzichten. Meine ersten Erfahrungen mit Ayurveda haben mir gezeigt, wie kraftvoll Ayurveda sein kann – und obwohl ich nur kleine Dinge verändert hatte, durfte ich sofort eine Veränderung spüren. Da hat Ayurveda mich wirklich erreicht.

Essenz:

Du selbst darfst Verantwortung für dein Wohlbefinden übernehmen, denn nur du allein kannst entscheiden, was (oder wen) du in dein Leben lässt, was dir guttut, was dich nährt und stärkt oder was (wer) dir wertvolle Energie raubt und ein schlechtes Gefühl hinterlässt. Ayurveda schenkt dir dafür eine ganze Toolbox voller Ideen, Rituale sowie Tipps für Ernährung, Achtsamkeit und Selbstfürsorge. Du musst sie nicht alle auf einmal nutzen, sondern Schritt für Schritt herausfinden, was für dich passt und dir mehr Leichtigkeit, Stärke und Balance in dein Leben bringt.

Im Ayurveda geht es nie um Perfektion – es geht um dich. Darum, wieder mehr bei dir anzukommen, achtsam mit dir umzugehen und zu lernen, auf deinen Körper und deine Haut zu hören. Ayurveda darf leicht sein, und ja, es darf sich gut anfühlen.

Deshalb möchte ich dir Ayurveda so einfach und verständlich wie möglich näherbringen. Für den Einstieg sind vor allem die Ernährungslehre und das Verständnis von Agni wertvoll. Die Dosha‑Lehre ist etwas komplexer, dennoch werde ich dir zu einem späterem Zeitpunkt einen kleinen Einblick geben – einfach weil viele sofort wissen wollen: Welches Dosha bin ich eigentlich? Gleichzeitig ist es jedoch für den Anfang nicht entscheidend, dich zu sehr darauf zu konzentrieren, damit alles leicht bleibt und du dich nicht überfordert fühlst.

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